Ivo

Ivo

Leben und Werk:

Rossi Siéf, der aus Venetien, Italien, stammende Eltern, in Südtirol's Pustertal geboren wurde, studierte zunächst Psychologie in Innsbruck sowie Architektur in Venedig.
Das Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien unter den Professoren Gustav Peichl, Josef Mikl, Max Weiler, Maximilian Melcher und die Zusammenarbeit mit Giselbert Hoke sowie die Begegnung mit Arch. Professor Clemens Holzmeister, so wie Aufenthalte in Holland (Begegnung mit Theo Wohlvekamp und Studium der Cobra Gruppe), und in der Lyoner Umgebung/Süd Frankreich, prägten seinen künstlerischen Weg.

In Öffentliche und Private Sammlungen, vorwiegend in Italien und Südtirol, befinden sich gebührenderweise Werke dieses Künstlers.

Zur Arbeit:

Wenn Ivo Rossi Sief in der „Färbung“ (bzw.Farbe) drin ist, mischt er sich beim Malen nicht ein, kommt nicht dazwischen, sondern folgt nur seinen Empfindungen.
Das grundierte Feld verhält sich nicht neutral: Durch die Tönung liegt eine schwer bestimmbare Stimmung im Äther, die er assoziativ einzukreisen versucht.
Er antwortet auf die vage Andeutung eines Gefühlszustandes mit intensiven reinen aber tiefen Empfindungen.
Seine Werke werden in vielen Schichten und Ebenen aufgebaut. Es beginnt mit einer konsistenten Färbung - er legt Schicht um Schicht. Auf diese, werden abstrakte Elemente gepaart mit kleinen Figuren ange“bracht“, die Rossi Sief aus ihren Verstecken, in das Licht der Welt und damit in die ihre Bedeutung,lockt.
Das Objekt wird mit geschriebenen „Botschaften“ ergänzt, die der Künstler selbst, auto- grafisch also, rein schreibt. Der Betrachter wird dadurch eingeladen -“gezwungen“-, sich vorbeugend, um sie zu lesen, in unmittelbarer Nähe, zum Kunstwerk hin, zu bewegen, um in einer gebogenen Position, ins Bild sozusagen ein-zu-tauchen, selbst. Teil werden davon.

Die zahlreichen Ebenen und Nachrichten und die starke Ausstrahlung der Bilder verzaubern und bringen den Raum optischen-und-Geistes-Glanz.

Alles - wo auch immer - spielt sich auf der Ebene der Emotionen (sprich Gefühle) ab; da wird die Aussage und die Fassade und alles still und einfach und authentisch, um zu erkennen, dass der Weg für alle ein alleiniger (d.h. nicht unbedingt ein Einsamer) ist - der Weg mit seinen Widerständen; die Widerstände die sinnlich, uns alle zum Weiter- Schreiten (oder auch kreativ Innehalten) treiben.

Einzelausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen und Projekte / Weitläufige Ausstellungs-Präsenz/Beteiligungen 1976–2014

Kunst am Bau

1996 – 2007

• Glasfenstergestaltung für Gesundheitssprengel Klobenstein
• Glasfenstergestaltung Südtiroler Sparkasse Filiale Klobenstein
• Glasfenstergestaltung Gemeindegebäude Klobenstein
• 1984 Tiroler Kunstpavillon, Innsbruck

• 1990 Arbeit an den 30 Bildern für das Buch Schloss Prösels: Text- und Bildimpressionen. •1991 Galerie „il Sole“, Bozen
• 1993 Galerie Maier, Innsbruck
• 1993 Autorengalerie I, München

• 1994 Galerie Prisma des Künstlerbundes, Bozen •1995 Palazzo Todeschi, Rovereto

• 1997–1998 Projekt Malkunst und Poesie „Quattro mani“ mit dem Schriftsteller Joseph Zoderer
• 1998 Ausstellung „I.R.Siéf-J.Zoderer“ Galerie Maier, Innsbruck
• 1998 Museum Klausen

• 2000 Jubiläumsausstellung Künstlerverband Südtirol/Alto Adige •2000 Galleria Leonardo
• 2002 Italienisches Generalkonsulat/Kulturinstitut München •2003–2008 Kunst am Bau

• 2009–2010 „Abschieds“ Ausstellung Ita., Ritten
• 2009 (Herbst) Teilnahme an „Sammellust – Werke aus der Sammlung Finstral“ des Hans Oberrauch, Meran
• 2012 IGbildendekunst Galerie-Special edition-Hildegard Projekt/Wien
• 2013 Innsbruck: Trypticon für Alfa
• 2013 Bild BoConcept für Cafe lounge – ART’13 Ibk.
• 2013 November, „Das Unerträgliche Der Wälle“, Innsbruck
• 2014 Juni, Triptychon für TILAK, Innsbruck
• 2015 April - branding "Yarnbombing Group Austria"
• 2015 Mai, Art-monopol, office-art_Vienna, Wien